Spiritus Sanctum

 

Eisig ist mir!
& die Welt erkannte meine Not!
Da war ein Traum & doch kein Bild dazu,
drum wart ich auf den Tod!

Die Not hat lustvoll viele Bilder
Aus Gewissen aufgezeigt!
Doch nichts dort ist für länger Wert,
& nix davon mir zugeneigt!

Ich wollte immer nur die Liebe,
für jeden Preis & gerne mehr.
Ich wollte niemals hintergehen,
denn ich liebte Dich sosehr.

Doch heute weiß ich alles besser.
Nichts, wofür mein Herz noch glüht.
Denn ganz am Ende steht die Freiheit.
So hab ich mich umsonst bemüht.

Was soll man machen? Daran glauben?
& woran denn? Viel zu spät!
Dort steht noch immer dies Gebirge  toter Menschen
& es geht & ging viel besser,
wenn dort Niemand war, der sich für mich verliert!

Die Sonne strahlt nun kalt & härter.
Am Ende & vom Tod verführt.

Immer zu mir?
Doch Nuit hasst mich!
Hadit hat ihr Krieg erklärt!
Was kann ich tun!
Den Meister töten?
Längst geschehen.
Auch kein Wert.

Ich hasse dich & mich dazu.
Die Welt, sie bleibt für uns – verschlossen!
Ich liebe fortan nur den Tod!
Weit durch das Ziel hinausgeschossen!

Vielleicht  -einmal – in tiefster Hölle,
dort, wo sich die Toten treffen:
Vielleicht sehn wir uns noch mal.

Vielleicht.

Trotz Hunger – nix zu Essen.