Rausch

 

Wo schweift es hin, mein Blut, so frei!

Und doch! — Nichts zu verkochen!

Gibt sich halt und kam vorbei,

entschlossen Zirkel aufgebrochen!

Ausgebrochen aus dem Leib — wie Nahrung, jetzt im Klo.

Würd ich dir nicht mich selbst verfahren?

Lahmend, wie im Streichelzoo?

 

Genug von allseits gutem Geiste,

selten, nie, wie sich was tut!

Erreicht sein Ziel ein schwarzer Meister,

blind gefangen in dem Fluch!

Doch wie sich Kissen draus bereiten!

Zwieblig, kalt und furchtbar hart!

Ergiesst sich Leben in die Leiter!

Könnt sich fragen, was es tut!

 

Gebiert das Blut in Wallung Flügel?

Zeigt es sich, in seinem Rausch?

Berauscht im Keim, im Sinn beflügelt,

es spritzt + witzt + kennt sich auch!

Gewiss hat nichts davon zu lesen,

sich zu geben, fernzuschaun!

Sich stets von kaltem Schweiß ervögelt,

hat den Stein sich anzubaun!

 

Obwohl – und da ist sich nicht einig,

was der Welt manchmal herkam!

Ein kleiner Fisch aus hartem Penis –

und ein Rabe, tief im Traum!

Gewand sich dieses Bild im Strahlen!

Ließ sich vor und dann zurück!

Und brach mit allem was da kam!

Gab sich!

Und nahm sich selbst zurück.