Das Heiligtum

Ich bin der Gott, den die Menschen niemals verstehen.

Ich bin der Magier, dessen Liebe sie fürchten.

Ich bin die geliebte Weite, in der sie sich verlieren.

Auch bin Ich das Lächeln in ihrem Glanz.

Ich bin der unüberwindbare Krieger darin und daraus.

Ich bin das Strahlen des höchst unsichtbar Sichtbaren.

Ebenso bin Ich der Triumph der tiefen Liebe, der lüsterne, endlose Leib.

Ich bin das fließende Heiligtum, das den Menschen verführt.

Ich bin das Fundament des Himmels aus Silberglas.

Und Ich bin die finstere Lust der Tochter, die längst neu geboren wurde,
zur Mutter gehend und nicht kommend.

So bin Ich Alles, wie Ich es immer war, und jenseits dessen bin Ich Nichts.

Doch mich interessiert das nicht.
Mich hat im Garten zu tun.