Chyren 1

 

Nun auf, o Held!

Die Welt – sie wartet!

Moderduft und Todgestank!

Es braucht ein Licht und frisches Dunkel!

Weil diesem Ort der Geist entschwand!

 

Die Menschheit hat sich selbst vergessen!

Ein Rausch, wo nie Extase war!

Und lange schon kein Wort besessen –

das aus dem Traum die Welt gebar!

 

Die Zeit der Wandlung ist gekommen!

Lange schon wars vorgesehn.

Ein Weg zum Gipfel dieser Welt!

Erklommen, um zu überstehn!

 

Du mußt nun deine Leute sammeln!

Geh nur zu, sie warten schon!

Im Saale, dort im Heiligberg!

Versammelt, um den Alten Thron!

 

 

So faß ich mich und meine Beine!

Pack mir Glut in meine Augen!

Und wie ich Blut und Muskeln stähle,

blüht in mir ein alter Zauber!

 

Auserkoren seit Aeonen –

findet sich nun Schimmer ein!

Erleuchtet diesen Weg zum Thron!

Ein Tunnel, durch das Urgestein!

 

Ein Blitzgewitter, in Sekunden!

Fluten, weit durchs Land hindurch!

Und mit dem letzten Donnergrollen

Das letzte Urgestein zur Furch!

 

 

So werden wir nun Werke fassen!

Jeder von uns ist schon wach!

Und neben kämpfen, beten, fasten

– sehn wir, was uns kommt!

 

Danach.