Babalon

Alle Menschen sind gleich.

Wer kann das glauben!

Sei gewarnt, o Weib!
Ich gab Alles, mit dem Rest, dir & für Dich!
Nichts was du kennst – ist übrig!
Kennst Du Mich?

Verwoben bist Du, in meinem Spruch!
Kein Weg führt Dir hinaus!
Weil ich Mich gab!
Kanntest Du Mich?
Jenes All in Dir?

Mein Leben gab sich, für den Flitter Deines Haares!
Der Pfeil traf Dich, der Du ER bist, der ich war!
Verteidigt habe ich Dich, ewig & standhaft,
für das Perlmutt Deiner Wangen!

& jenseits dessen sind wir nun!
Gebietest Du mir – die Liebe?
Lausche Deinem Mann, geliebtes Monstrum!
Freiheit gebe ich Dir!
In Dein Blut, das Meins war!
Infiziert bist Du!
& befreit!

Wünschtest Du, gleich zu sein?
Was redet Mich!
Wünschtest Du – Dich selbst?
Sieh Deinen Glanz!
In Meinem Auge!
Weshalb sterben wir!
Hast Du je – gewollt?

O Weib!
Wer herrscht Dich!
Herrsche mich, auf dass Du beherrscht werdest!

O Weib!
Die Welt!
Komm nieder!
Hoch im Preis!
Niedrig im Wert!
Hoch im Wert – niedrig im Gehabe!

Atme ein!
Verruchte!
Bereite Dich!
Reite mich.

So entschwand der Letzte Tropfen – meinem Herz!
So gebar die Welt – eine Neue!
& der zurück kam –
war weg!

O Weib!
Wohin mit Deinem Blut?
Es stockt & bockt & kennt sich nicht!

O Weib!
Für immer & stets – in Dir gefangen!
Wisse, was Du trinkst!

So war dort, zuletzt – die Sonne!
& das Wasser in ihr!

Nichts ist da!
Geh nicht hin!